Halbzeiteinwurf


... es gibt wieder einen neuen Halbzeiteinwurf!

Freitag, 24. Mai 2013


Beim WORT genommen - Gedanken der Hoffnung

Heute: Spiel, Satz und Sieg für "Amadeus!"

 Wieder hat kürzlich ein neuer Erdenbürger das Licht der Welt erblickt – so, wie viele Tausende andere Babys an diesem Tag. Doch dieser Neuankömmling erregte in den Medien besonderes Aufsehen: Amadeus Benedict Becker, der Sohn von Tennislegende Boris Becker und seiner Frau Lilly. Mit diesen ungewöhnlichen Vornamen möchte Boris Becker seine Dankbarkeit Gott gegenüber für dieses Kind zum Ausdruck bringen.

Beide Vornamen stammen aus dem Lateinischen: „Ama deus“ bedeutet „Liebe Gott!“ in der sogenannten Befehlsform, während „Benedict“ als der Gesegnete übersetzt werden kann. Dass wir Gott lieben sollen, steht schon bei Mose (5. Mose 6,4-5) und zwar mit ganzem Herzen, Seele, Kraft und Verstand. Genau so hat es uns auch Jesus aufgetragen (Matthäus 22,37 / Markus 12,30 / Lukas 10,27).

Große Aufmerksdirkamkeit in den Medien fand auch das extreme Erdbeben in Chile, mit Millionen Obdachlosen und Toten im fünfstelligen Bereich. Kurz zuvor wurde Haiti von einem schweren Beben erschüttert mit ähnlicher Zerstörung, so dass sich mancher fragt, ob diese Erdbeben-Häufung in kurzen Intervallen bereits apokalyptische Züge trägt.

Als Jesus vor 2000 Jahren auf der Erde lebte, hat er mehrfach seine Wiederkunft angekündigt - genau wie seinen Tod und seine Auferstehung. Den Zeitpunkt seines neuerlichen Besuchs hat er im Dunkeln gelassen. Den Tag und die Stunde kenne nur der Vater, doch er komme wie ein Dieb in der Nacht und wir sollen wachsam und vorbereitet sein (Markus 13,33). Seiner Wiederkunft gingen aber bestimmte Zeichen voraus, wie Hungersnöte, Krieg und Erdbeben, die wir erkennen sollen wie den Anbruch des Sommers (Markus 13,28).

An dieser Stelle geht es nicht um Endzeit-Hysterien oder apokalyptische Horrorszenarien! Es geht nicht um Angst, sondern - im Gegenteil - um die freudige Erwartung von Jesus. Seine Wiederkehr wird von der Christenheit leider wenig thematisiert. Genauso wie am dritten Tag nach Jesu Tod niemand an seinem Grab auf seine Auferstehung gewartet hat...

Echte Christen dürfen sich auf die Rückkehr von Jesus freuen, denn sie lieben Gott. "Wir sind Amadeus!" und deshalb bereits in diesem irdischen Leben von Gott gesegnet (benedict - Exodus 20,6). Gläubige Christen leben nicht in einer gewissen Sicherheit, sondern in der sicheren Gewissheit, dass das Leben nach dem Tod erst richtig anfängt. Durch den Glauben an Jesus sind wir gerechtfertigt vor Gott und damit gerettet (1. Korinther 15,22).

Gott liebt seine Kinder: "Seht, welche eine Liebe hat uns der Vater erwiesen, dass wir Gottes Kinder heißen sollen - und wir sind es auch!" (1. Johannes 3,1). Wir sind die Kinder Gottes und müssen angesichts der aktuellen Katastrophen nicht in Panik ausbrechen, sondern können dank unserer Identität in Gott entspannt bleiben. Jesus ist Sieger über Sünde, Tod und Teufel - seine Erlösung befreit uns von allen Zukunftsängsten!

 Jesus kommt! Bin ich bereit für seine Wiederkunft? Kein Mensch kennt den Zeitpunkt seiner Rückkehr, deshalb könnte es schon morgen passieren! Habe ich eine persönliche Beziehung zu Jesus, die mich von innen heraus verändert und in der Beziehung zu meinen Mitmenschen „fruchtet“? In dieser Beziehung ist jede Sekunde wahrhaftes Glück! Gott weist keines seiner Kinder zurück: „Wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinaus stoßen“ (Johannes 6,37). Vertrauen Sie sich Gott an, Er wartet auf Sie.

Gott ist nur ein Gebet weit entfernt!

Michael M. Meurer

Bundesgeschäftsführer vom Bund Deutscher Fußball-Lehrer

 

 

 

Windschatten

Der Windschatten ist beim Radsport das wichtigste und am häufigsten eingesetzte taktische Mittel. Derjenige, der im Windschatten fährt, spart laut Hochrechungen 30% Energie. Das ist viel, wenn man bedenkt, wie viel Kraft man für so ein Radrennen benötigt.

Das taktische Mittel Windschatten funktioniert so, dass sich ein Radfahrer an das Hinterrad seines Vordermanns hängt. Dieser bricht den Windwiderstand für den Hintermann und lässt ihn entspannter fahren. Bei großen Radrennen ist es sogar so, dass die Fahrer an der Spitze richtig hart arbeiten und die Fahrer in der zweiten Reihe nur ab und zu mal trampeln müssen. Das ist der Effekt des Windschattens. Doch es gibt gute und weniger gute Windschatten. Drei Kriterien, helfen uns den besten Vordermann zu finden:

1.: Er muss gut sein.

Gott bietet uns einen guten Windschatten an. Einen, in dem wir Ruhe finden und Kraft sparen. David, ein Mann der lange Zeit am Hinterrad Gottes gefahren ist, schreibt: `Wer im Schutz des Höchsten lebt, der findet Ruhe im Schatten des Allmächtigen´. (Psalm 91,1 Übersetzung: ‚Neues Leben’) Ruhe finden heißt, wir müssen uns nicht länger abstrampeln, um Anerkennung zu bekommen. Gott sagt Dir: `Ich liebe dich´ und das tut er bedingungslos.

2.: Er muss vertrauenswürdig sein.

Stell` Dir vor Dein Vordermann kennt den Weg nicht und Du fährst ihm in hohem Tempo hinter her. Du wirst nicht ans Ziel kommen und je schneller Du bist, desto fataler sind die Folgen. Gott ist absolut vertrauenswürdig `Wer zum Herrn aufschaut, der strahlt vor Freude, und sein Vertrauen wird nie enttäuscht´ (Psalm 34.6) so sagt es die Bibel. David ist von einem tollen Rennen am Hinterrad Gottes überzeugt. Man ist sich sicher, mit ihm auf dem richtigen Weg zu sein.

3.: Er schützt Dich.

Ein guter Vordermann zeigt Dir Stellen an, die selbst gute Fahrer zu Fall bringen könnten. Die schmalen Reifen der Rennräder reagieren auf die kleinsten Unebenheiten im Asphalt. Schlaglöcher oder Kanaldeckel können Reifenschäden und schwere Stürze zur Folge haben. Es ist toll einen Windschattenspender zu haben, der einem diese Dinge anzeigt und so durch die schwierigen Passagen des Lebens manövriert. `Auf sicheren Wegen leitet er mich, dafür bürgt er mit seinem Namen.´ So drückt es David aus. (Psalm 23.3)

Vielen Radfahrern ist es unangenehm, wenn jemand die ganze Zeit an ihrem Hinterrad hängt. Mit eindeutigen Gesten versuchen sie den Hintermann zur Führungsarbeit zu animieren. Jesus ist anders. Er fordert uns einfach nur auf, seinen Windschatten zu nutzen. `Folge mir nach!´ (Lukas 5.27) sagt er. Folgst Du ihm nach? Das Hinterrad von Jesus ist das beste, das Du erwischen kannst. Er ist gut, vertrauenswürdig und schützt die, die ihm Vertrauen schenken.

Alex Zöller/Daniel Mannweiler

SRSjugendsport


Sonntag, 21. März 2010